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Neuigkeiten:

Erfolgreiche Pressekonferenz im August

Auch für die Bürgerinitiative stellt die COVID19-Pandemie eine Herausforderung dar. Abstandsregelungen, Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht & Co. machen die Arbeit nicht gerade einfacher. Trotzdem setzen wir uns weiter für den Erhalt des Baerler Buschs ein — denn dem geht es längst nicht so gut, wie oft in der Presse suggeriert wird.

Vergangenen Mittwoch hat die Bürgerinitiative aus diesem Grund Vertreter*Innen der Presse zu einer Pressekonferenz zum Künstlerhaus in Baerl eingeladen. Neben einem Kurzvortrag mit aktuellen Erkenntnissen und Bildern aus dem Baerler Busch wurde dort auch unsere aktuelle Presseerklärung abgegeben.

Daraufhin sind in der WAZ/NRZ, der RP und dem Wochenmagazin Artikel erschienen, die Sie unter den Links auch online nachlesen können. Siehe dazu auch unser Pressespiegel. Unsere Presseerklärung im Original können Sie im nachfolgenden Beitrag nachlesen (oder hier).

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Presseerklärung August 2020

Zukunft für den Baerler Busch — Streit und Dialog

Seit September 2019 engagiert sich die Bürgerinitiative (BI) Der-Baerler-Busch-ist-bedroht für den Erhalt des Waldes Baerler Busch. Anlass war eine massive Durchforstung mit großen Kahlflächen.

Die zusätzliche Kennzeichnung vieler weiterer Bäume, die großflächige Baumfällungen (= Durchforstung) in naher Zukunft ankündigten, hat den gemeinsamen Widerstand begründet. Es folgte eine breite Öffentlichkeitsarbeit, Unterschriftensammlungen mit mehreren tausenden Unterschriften und Forderungen an Politik und den Regionalverband Ruhr (RVR) als Waldbesitzer. Mit der Unterstützung verschiedener Parteien wurde die BI in weitere forstwirtschaftliche Planungsgespräche des Baerler Busches durch den RVR einbezogen und angehört. Die geplanten Baumfällungen wurden durch den RVR zunächst zurückgestellt, sollen aber im Herbst 2020 fortgeführt werden. In bilateralen Gesprächen mit dem RVR, als auch in einer Arbeitsgruppe der Bezirksvertretung Duisburg/ Homberg/Ruhrort/Baerl mit weiteren Beteiligten, wurden u.a. die Forderungen der BI den Planungen des RVR gegenübergestellt und Meinungsverschiedenheiten kontrovers diskutiert.

Eine Zwischenbilanz mit Konsens und Dissens.

Die jetzt stattfindende Pressekonferenz will eine Zwischenbilanz ziehen, die Gemeinsames, aber auch weiterhin Trennendes feststellen muss:

Erste Annäherungen zu mehr Waldschutz.

Positiv ist aus Sicht der BI zu vermerken, dass auf allen Seiten die Bereitschaft zum konstruktiven Dialog aktiv eingebracht wurde und der RVR sich in Teilen bewegt hat. Die Durchforstungsplanung wurde zeitlich gestaffelt und mit den Beteiligten weiter im Detail diskutiert. Ein Totholz- und Biotopbaumkonzept wurde vereinbart. Kronenholz soll bei Waldarbeiten im Wald verbleiben, um die Ansiedlung von Insekten, Vögeln und anderen Kleintieren zu fördern. Eine Brutvogelkartierung wird in die Planung von Bearbeitungs-flächen einbezogen und entsprechend berücksichtigt. Außerdem soll eine Waldentwick-lungsfläche ausgewiesen werden. Hier soll der Wald sich weitgehend selbst überlassen bleiben und menschliche Eingriffe minimiert werden. Altbäume sollen kartiert und geschützt werden, standortfremde Gehölze sollen minimiert, mögliche Fällungen zur Verkehrssicherheit juristisch auf ihre zwingende Notwendigkeit überprüft werden.

Durchforstungen – In Zeiten des Klimawandels ein Waldtod auf Raten.

Trotz dieser Übereinkünfte muss die BI auch auf einen wesentlichen Dissens hinweisen, der weiterhin im Raum steht und das bisher Erreichte deutlich überlagert:

Der Wald soll weiterhin durchforstet und wirtschaftlich genutzt werden, dabei soll die Durchforstung alle 5 Jahre wiederholt werden! Vor dem Hintergrund der jahrelang anhaltenden Dürre im Zuge des Klimawandels hat die BI ein Aussetzen der Baumfällungen für mindestens fünf Jahre gefordert. Dieser Sicht konnte sich der RVR nicht anschließen. Er hält unabdingbar an der wirtschaftlichen Nutzung des Waldes und der damit verbundenen Durchforstungsintensität fest.

Dies ist für die BI angesichts der dramatischen Entwicklungen der Wälder weder nachvollziehbar noch akzeptierbar. Die massive Trockenheit der letzten zweieinhalb Jahre setzt den Wald unter erheblichen Stress – ein zwingender Grund, den Wald vor weiteren Eingriffen und damit zusätzlichen Belastungen zu schützen.

Die BI fordert deshalb nach wie vor ein Aussetzen der Fällarbeiten, damit das Ökosystem Wald sich an die neuen Bedingungen anzupassen lernt, ohne durch weitere Eingriffe geschwächt zu werden. Denn die Folgen für den Baerler Busch liegen auf der Hand: Durch die Fällungen wird das schützende Kronendach des Waldes geöffnet. Der zunehmende Lichteinfall bewirkt ein verstärktes Austrocknen des Waldbodens, eine Schädigung der Humusschicht und seiner Kleinstlebewesen und provoziert Wachstumsimpulse der Bäume ohne ausreichende Wasserreserven. Alles zusammen steigert die Anfälligkeit für Krankheiten, Schädlingsbefall etc. Schon jetzt sind in Teilen der bereits bewirtschafteten Flächen diese Effekte zu beobachten.

Kontrolliertes Nichtstun als zeitgemäßer Umgang mit dem Wald

Die BI hält ein grundsätzliches Umdenken in der Bewirtschaftung des Baerler Buschs für zwingend erforderlich und drängt auf eine Förderung der Erholungs- und Schutzfunktion (Kühlung, Luftreinigung usw.) des Waldes durch minimale Eingriffe im Sinne des Waldschutzes ohne ökonomische Interessen. Dafür wird die BI aktiv einstehen und weiterhin den Dialog mit dem RVR suchen, sich aber gleichzeitig auch jenseits dieses Dialogs auf öffentlicher und politischer Ebene mit allen Möglichkeiten einer BI dafür einsetzen.

Der Baerler Busch ist ein Erholungswald mit Konsequenzen für den Umgang

Der RVR Ruhr Grün geht offensichtlich beim Baerler Busch von einem Wirtschaftswald aus und weist dieses auch im Forsteinrichtungswerk so aus. Tatsächlich ist der Baerler Busch aber vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, als Erholungswald der Stufe 1 klassifiziert:

Funktionsstufen:
Stufe 1: Die Schutz- oder Erholungsfunktion hat so große Bedeutung, dass sie die Waldbewirtschaftung bestimmt

(Quelle: https://www.waldinfo.nrw.de/waldinfo.html —-Waldfunktion —Erholungsfunktion —Erholungswald Stufe 1)

Das bedeutet, dass es ein behördliches Konzept für die Pflege und Bewirtschaftung des Waldes geben muss, an dem mehrere Naturschutz- und Planungsbehörden beteiligt sein sollten, in dem der Erholungsfunktion ein Vorrang eingeräumt wird.

Wir haben hierzu von den Forstbehörden bisher keine Stellungnahme erhalten und müssen davon ausgehen, dass ein solches Konzept nicht existiert.

Die Diskrepanz zwischen Ministerium und RVR in der Einstufung als Erholungswald Stufe 1 und im Gegensatz dazu einem Wirtschaftswald gibt uns als BI die Möglichkeit, das Vorgehen von RVR Ruhr Grün gerichtlich überprüfen zu lassen, da die Zuordnung erhebliche Auswirkungen auf die Eingriffsmöglichkeiten in den Wald hat.

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Aktuelles in der Presse

Gestern waren wieder zwei sehr interessante Zeitungsartikel zu lesen, die die Dringlichkeit um den Zustand der Wälder unterstreichen, und bestätigen, wie wichtig es ist, sich für den Erhalt des Baerler Busches einzusetzen.

„Wir nähern uns der Apokalypse“

In der WAZ vom 15. Mai 2020 (Freitag) ist zu lesen:

Wir nähern uns der Apokalypse

Der Stadtförster schlägt Alarm: Wegen der wenigen Niederschläge sterben die Bäume in den hiesigen Wäldern ab – dabei sind sie wichtige Gegenspieler des Klimawandels“

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 15.05.2020

Der Duisburger Stadtförster Axel Freude stellt fest, wie schlimm es um die Duisburger Wälder wirklich steht. Er betont:

Die Dürresommer von 2018 und 2019 haben den Bäumen schwer zugesetzt. Dann ist dieses Jahr von Mitte März bis Ende April so gut wie kein Regen gefallen. Die Lage ist jetzt absolut dramatisch, der absolute Tiefpunkt ist eingetreten. Wir nähern uns der Apokalypse.

Axel Freude, Duisburger Stadtförster, zur WAZ, 15.05.2020

Darüber hinaus fasst er zusammen, welche wichtige Bedeutung der Wald für unser Klima hat – gerade in Zeiten des Klimawandels. Der Artikel kann hier online nachgelesen werden: Klick

SPIEGEL Wissenschaft über Eingriffe in das Mikroklima des Waldes

Außerdem im überregionalen Angebot des „SPIEGEL“:

Unterschätztes Mikroklima

Die globalen Temperaturen steigen, doch regional wirkt sich das unterschiedlich aus. Der Effekt dichter und lichter Baumkronen müsse in Klimamodellen stärker berücksichtigt werden, schreiben Forscher.

SPIEGEL Wissenschaft, 15.05.2020

Der Artikel unterstreicht, wie wichtig das natürliche Klima des Waldes für dessen Erhalt ist – und wie dringlich es ist, künstliche Eingriffe darin zu vermeiden. Dazu ein Zitat:

„Eine zu starke Auflichtung des Kronendaches sollte – wo immer es möglich ist – vermieden werden“, sagt Markus Bernhardt-Römermann von der Universität Jena, einer der Co-Autoren der Studie.

SPIEGEL Wissenschaft, „Unterschätztes Mikroklima“ vom 15.05.2020

Außerdem wird ein weiteres Mal betont, dass die Erforschung unserer Wälder noch längst nicht abgeschlossen ist. Es ist Vorsicht geboten, und rationales, wohlüberlegtes und vorsichtiges Handeln überstürzten Entscheidungen vorzuziehen:

Bisher werde das spezielle Mikroklima am Waldboden bei Prognosen zu den Auswirkungen des Klimawandels nicht ausreichend berücksichtigt, schreibt eine internationale Forschergruppe unter der Leitung von Florian Zellweger von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf in der Schweiz im Fachmagazin „Science“.

SPIEGEL Wissenschaft, „Unterschätztes Mikroklima“ vom 15.05.2020

„[…] im Fachmagazin ‚Science'“ – einem der rennomiertesten Journale der Wissenschaft. Wer dort publiziert, hat den richtigen Nerv getroffen. Auch dieser Artikel kann hier online nachgelesen werden: Klick

Beide Artikel sind sehr lesenswert, vielleicht eine gute Lektüre für heute oder morgen. Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund!

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Stellungnahme April 2020

Es ist ruhig gewesen hier auf der Website – doch die Diskussionen rund um den Baerler Busch sind noch längst nicht zuende. Obwohl dies von den Medien gerne so suggeriert wird.

Auch in Zeiten von Corona arbeitet die Bürgerinitiative weiterhin auf Hochtouren für den Schutz unseres Waldes. Hier finden Sie die aktuelle Stellungnahme der Bürgerinitiative, welche vergangene Woche an die Arbeitsgemeinschaft Baerler Busch übergeben wurde. Zu einer Einigung ist es noch nicht gekommen.


Für die ökologische Stärkung des Baerler Busches und den Aufbau eines Erholungswaldes – Stellungnahme der Bürgerinitiative zu den für 2021 geplanten Holzwirtschaftsmaßnahmen im Baerler Busch

Nachdem mittlerweile auf rund 2/3 der Fläche des Baerler Busches in einem Zeitraum von 2 Jahren intensive holzwirtschaftliche Maßnahmen mit mehreren erheblichen Kahlschlägen durchgeführt wurden, sind offensichtlich ab 2021 weitere Maßnahmen als intensive Holzwirtschaft geplant. Diese wird sowohl von den Bürgern als Nutzern des Waldes als auch von den Naturschutzverbänden abgelehnt, da sowohl der Erholungswert des Waldes als auch der Wert für den Artenschutz erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird und wurde. Aussagen dahingehend, dass ein Wald nach forstwirtschaftlichen Maßnahmen halt ein wenig „gerupft“ aussieht und das dieses unvermeidbar ist, wird entschieden entgegengetreten. Die umfangreiche Zerstörung des Waldes erfolgt durch den Einsatz großer Maschinen, deren einziger Rechtfertigungsgrund eine möglichst hohe wirtschaftliche Effizienz ist.

Der RVR ist dem Gemeinwohl verpflichtet und nicht dem Selbstzweck

Die Kommune hat den RVR und damit Ruhr Grün mit dem Erwerb und der Pflege und Unterhaltung des Baerler Busch beauftragt. Dieses zum Zweck der Sicherstellung des Naturhaushaltes und des Erholungswertes des Waldes. Der RVR und Ruhr Grün werden im Wesentlichen aus den Steuermitteln der Bürger finanziert. Die Satzung sieht als Aufgabe des RVRs den Erhalt der Landschaft vor. Die Vorstellung, dass Ruhr Grün der Waldeigentümer ist und damit über die Art der Nutzung, die Zweckbestimmung des Waldes und die Art der Bewirtschaftung alleinig entscheidet mutet deshalb mehr als befremdlich an. Die Mehrheit der Bürger*innen und Besucher*innen des Baerler Busches wünscht die Art und Weise der Bewirtschaftung wie sie jüngst stattgefunden hat und nun weiter betrieben werden soll NICHT!

Erholungswald

Der Erholungswert des Waldes hat bereits in weiten Teilen erhebliche Einbußen erlitten. Aufgrund der Zerstörung der Waldstrukturen ist ein Verlassen der Wege in vielen Bereichen nicht mehr möglich, auch dieses gehört jedoch zur Waldnutzung dazu und ist insbesondere für das Sammeln von Waldfrüchten jeglicher Art als auch für das Naturerleben von Bedeutung. Der insbesondere an heißen Sommertagen verstärkt gesuchte kühlende Effekt des Waldes ist in den durchforsteten Flächen kaum noch zu finden!

Durchforstung des Baerler Busches im Kontext des Klimawandels

„Die Folgen des Klimawandels hinterlassen tiefe Spuren in unseren Wäldern. Wetterextreme wie Stürme, Hitzewellen und Dürreperioden treten in einer Häufigkeit und Intensität auf, wie sie die deutsche Forstwirtschaft noch nie erlebt hat.“1 Diese Position des RVR Ruhr Grün widerspricht diametral den forstwirtschaftlichen Maßnahmen im Baerler Busch. Duisburg-Baerl war im Jahr 2019 einer der Hitzehotspots in Deutschland. Durch die bisherigen Fällmaßnahmen wurde der Baerler Busch – nicht nur in den Kahlschlagbereichen – in seiner ökologischen Schutzfunktionen erheblich geschwächt. So hat sich das Waldklima durch die starken Auslichtungen in vielen Bereichen stark verändert. Das direkte Sonnenlicht auf dem Waldboden führt zur Austrocknung der oberen Bodenschichten, höheren Temperaturen und zum vermehrtem Aufwuchs von Jungpflanzen die nicht nur verstärkt Wasser zehren sondern zudem auch vermehrt aus der lichtbedürftigen Traubenkirsche bestehen, die ja als Neophyten von geringem Wert für den Naturhaushalt bekämpft werden soll. Die Austrocknung hat bereits zum Absterben junger Aufforstungsmaßnahmen geführt, da die Niederschlagsmengen deutlich nachgelassen haben und diese andauernde Klimaveränderung offenbar keinen Widerhall in den Konzepten einer nachhaltigen Bewirtschaftung gefunden hat.

Ökologische Gefährdung des Waldes

Auf den durchforsteten Flächen finden sich dagegen immer mehr ältere Bestandsbäume, die in Folge der Durchforstungen abgestorben sind. Dieses ist sowohl Folge der Bodenzerstörungen durch die Anlage neuer Rückegassen, der direkten Beschädigungen von Wurzeln als auch als Folge der Veränderung der lokalen Klimabedingungen zu sehen. Gestresste Bäume sind für Schädlinge aufgrund des Austritts von bestimmten Gasverbindungen über die Blätter zu erkennen und werden deshalb bevorzugt befallen. In den letzten Jahren waren hiervon vor allem die Fichten betroffen, die in Folge eines Borkenkäferbefalls abgestorben sind. Im Baerler Busch ist dieses nur bei einem Teil der Fichten eingetreten. Kaum vorzufinden war der jetzt bereits wieder schwärmende kleine Buchenborkenkäfer. Eine Durchforstung der Buchenbestände im Baerler Busch in der beabsichtigten Menge wird zweifelsohne die Buchen unter Stress setzen. Kommt hier noch einmal eine längere Trockenphase hinzu, ist ein massenhafter Befall, wegen der o.g. Umstände zu erwarten. Nach den massiven forstwirtschaftlichen Eingriffen in den letzten Jahren muss sich der Baerler Busch erst ökologisch stabilisieren, bevor weitere forstwirtschaftliche Maßnahmen realisiert werden können. Deshalb fordern wir ein fünfjähriges Moratorium für alle großflächigen forstwirtschaftlichen Eingriffen.

Die Art der „Waldpflege“ deutet auf primär wirtschaftliche Interessen hin

Dass die Art der Bewirtschaftung vor allem auf holzwirtschaftliche Erträge abzielt und nicht auf die Entwicklung eines gesunden Altbaumbestandes mit einem hohen Wert für den Naturhaushalt und die Erholungsnutzung, ist an einer Reihe von Merkmalen abzulesen.

  1. Zum einen ist zu erkennen, dass sehr verstärkt Bäume zu Fällung ausgezeichnet werden, die im Bestand die stärksten Wuchsleistungen erzielt haben. Aus pflanzensoziologischer Sicht macht es wenig Sinn, die konkurrenzstärksten Individuen eines Kollektives zu entnehmen, da dadurch das Gesamtkollektiv in der Entwicklung geschwächt wird und langfristig degeneriert. Es würde im Hinblick auf eine Entwicklung eines Bestandes mit einer hohen Zahl von Altbäumen sinnvoller sein die bereits weiter entwickelten Bäume zu fördern und stattdessen die Individuen, die im Wuchs zurückbleiben zu entnehmen.
  2. Die Vielzahl an Rückegassen und vor allem auch an neuen Rückegassen führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Waldbodens mit negativen Auswirkungen auf den Bestand und ist nur sinnvoll wenn auch in Zukunft weiter in dieser Intensität bewirtschaftet werden soll.
  3. Es werden vor allem die Baumarten entnommen, die derzeit noch verkäuflich erscheinen, während Baumarten die am Markt keine hohen Preise erzielen, wie z.B. die Kiefer, verbleiben.
  4. Die letzten Aufforstungen erfolgten in einer Zusammensetzung von Douglasie und Küstentanne, ein Kombination, die maximale wirtschaftliche Erträge erbringt, jedoch für den Naturhaushalt fast bedeutungslos ist – Es stellt sich die Frage, mit welcher Zielsetzung die Priorisierung dieser Baumarten erfolgt ist?

Angesichts des Einbruchs der weltweiten Holznachfrage im Kontext der Corona-Krise erscheint es auch aus wirtschaftlicher Sicht unverantwortlich, wertvolle ökologische Ressourcen für Schleuderpreise zu verkaufen. An den meterhohen Poltern (welches nun bereits teilweise seit über zwei Jahren lagert) an den Wegrändern wird deutlich, dass für dieses Holz zurzeit gar kein Bedarf besteht, unabhängig davon ob dies bereits verkauft wurde oder nicht. Heißt im Umkehrschluss auch, dass die Bäume weiterhin hätten erhalten bleiben und für ein besseres Klima zur Verfügung stehen können.

Insgesamt widerspricht dies den proklamierten Vorstellungen des RVR Ruhr Grün; „Unser erklärtes Ziel ist ein stabiler und gesunder Wald mit einer guten Mischung junger und alter, dicker und dünner Bäume verschiedener Arten.“2

Wir fordern die Reduzierung der forstwirtschaftlichen Maßnahmen zur Erhaltung der Erholungs-, der Artenschutz, der Klimaschutz-, der Immissionsschutz- und der Wasserschutzfunktionen des Baerler Busch. Dieses beinhaltet eine Reduzierung der Bestandspflege auf das unbedingt notwendige Maß, wie z.B. das Auslichten enger Jungbaumbestände in selektiver Durchforstung.

Waldentwicklungsflächen

Häufig wurde in den Diskussionen um die Bewirtschaftung das Waldbaukonzept des Landes NRW angeführt. Danach wären jedoch auch 10% des Waldes als Flächen mit natürlicher Entwicklung auszuweisen. Für den 330 ha großen Baerler Busch bedeutet dies eine Flächen von 33 ha. Dies kann letztlich nur noch auf den Flächen erfolgen, die von den neueren holzwirtschaftlichen Maßnahmen noch nicht betroffen sind. Deshalb fordert die Bürgerinitiative den Erhalt einer Waldentwicklungsfläche von ca. 30 % des nördlichen Teils, da nur noch in diesem Teil die Voraussetzungen für eine adäquate Waldentwicklungsfläche existieren. In diesen Waldflächen soll zukünftig keine wirtschaftliche Holznutzung mehr stattfinden. Es sollten insbesondere strukturreiche Bereiche mit älteren Stieleichen und Buchen ausgewählt werden.

Verkehrssicherheit legitimiert keine sinnlosen Baumfällungen

Ein Wort noch zur Verkehrssicherheit: Nach wiederholter Rechtsprechung des BGH ist die Herstellung der Verkehrssicherheit im Wald nur an öffentlichen Verkehrsflächen erforderlich. Dazu zählen die Wirtschaftswege ausdrücklich nicht! Auch eine sehr vorsichtige Interpretation der Rechtsprechung rechtfertigt keineswegs eine vorauseilende Herstellung von Verkehrssicherheit im Bereich von Wegen bis 30 m in den Wald hinein. Es ist auffällig wie oft der Begriff der Verkehrssicherungspflichten hier missbräuchlich genutzt wird um wirtschaftliche Maßnahmen zurechtfertigen zumal der RVR in verkehrssicherungspflichtigen Bereichen, etwa entlang vieler Radwege, nur selten regelmäßige Baumkontrollen durchführt. Die wiederholt, auch während der Schutzzeiten, durchgeführten Maßnahmen, wie etwa das Kappen oder das Fällen von Höhlenbäumen sind aus fachlicher Sicht nicht nachzuvollziehen, hier handelt es sich mehrheitlich um völlige Fehleinschätzungen der tatsächlichen Bruchgefahren und um völlig unsinnige Sicherungsschnitte. Wenn auf Seiten Ruhr Grün so starke Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht und möglichen Haftungen bestehen, sollte man sich fragen, ob man geeignet ist, die mit einem Besitz verbundenen Verantwortungen zu tragen. Eine Kommune wäre nicht mehr handlungsfähig, wenn man mit solchen Maßstäben an die Verkehrssicherheit herangeht und von der Rechtsprechung werden diese Maßstäbe auch gar nicht angelegt. (Hierzu im Anhang: die Verkehrssicherungspflichten der Kommune)

Angesichts des Klimawandels muss die Priorität der Nutzungsfunktionen des Baerler Busches dringend verändert werden: Die wirtschaftliche Nutzfunktion muss in den Hintergrund treten und die Erholungs- und Schutzfunktionen (Kühlung, Luftreinigung usw.) müssen absolute Priorität erhalten. Deshalb fordert die Bürgerinitiative eine Widmung des Baerler Busches als Erholungswald, die Stärkung seiner ökologischen Schutzfunktion und eine dementsprechend deutlich reduzierte Bewirtschaftung. Sollte dieses mit den Zielen von Ruhr Grün nicht zu vereinbaren sein, ist dem RVR ein Angebot für die Überführung des Waldes in den Besitz der Stadt Duisburg zu unterbreiten. Dementsprechend sind die Zahlungen an den RVR dann zu reduzieren.

Zusammenfassend wird in dieser Stellungnahme deutlich, dass anders als einige politische Vertreter auch gegenüber der Presse verlautbaren, die BI noch weit davon entfernt ist, bei den bisherigen Gesprächen mit RVR/ Ruhr Grün ein konsensfähiges Ergebnis zu erkennen. Zudem kommen erhebliche Zweifel auf, inwieweit der RVR seiner kommunalen Verantwortung gerecht wird und die Bedarfe der Baerler Bevölkerung, die mit über 3.500 Unterschriften ihren Wunsch mehr als deutlich positioniert haben, entsprechend wahrnimmt. Sowohl diese Zweifel, als auch die Nichtwahrnehmung der Forderungen der BI, die durch die weiterhin geplante Bevorzugung der Forstwirtschaft im Baerler Busch durch RVR/ Ruhr Grün ihren Ausdruck findet, wird von der BI auch in einer eventuell geplanten Pressekonferenz bzw. Pressemitteilung dargestellt werden müssen

Duisburg Baerl, den 20.04.2020
Die BI: Baerler Busch ist bedroht

1 RVR Ruhr Grün (2019): Wald- und Freiflächen in guten Händen – Nachhaltig und zukunftsorientiert, S. 19.
2 Ebd., S, 9.

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Termine im Februar 2020

Der Januar ist rum – wieder ist viel geschehen. Wir waren in der Bezirksvertretung zu Gast, in der der Antrag zum Baerler Busch diskutiert wurde – auch wenn noch vieles nicht das Ende vom Lied ist.

Im Februar geht’s ereignisreich weiter

Am Montag, der 3.2., tagt der Umweltausschuss, Rathaus Duisburg, Raum 300, 3. Etage, 15.00 Uhr. Der Antrag zum Baerler Busch steht nicht auf der Tagesordnung, wohl aber die Baumschutzsatzung. Die Sitzung ist öffentlich! Auch wenn wir dort kein Rederecht haben, ist es trotzdem lohnenswert, zuzuhören.

Am Montag, den 17.2., findet dann das 2. Arbeitsgespräch mit SPD, Grünen, Umweltverbänden und uns zur  Entwicklung des Baerler Buschs statt. Drei VertreterInnen der Bürgerinitiative werden daran teilnehmen – wir sind gespannt, was dabei rauskommt.

Das nächste Treffen der BI ist am Mittwoch, den 19.2., um 19.30 Uhr im kleinen Nebenraum des Schwarzen Adlers. Dort werden die Ergebnisse der vorherigen Treffen dargestellt und unsere Beteiligung an der nächsten Betriebsausschußsitzung von Ruhr Grün vorbereitet: Brief an die Auschussmitglieder, unsere Forderungen, etc…

Am 28.2. tagt der Betriebsausschuß von Ruhr Grün, haltet euch den Termin frei, wir sollten wieder möglichst zahlreich teilnehmen. Beim letzten Mal  begann die Sitzung um 10.00 Uhr. Ort und Uhrzeit teilen wir noch mit.

Euch allen herzliche Grüße. Frohes Schaffen!

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SPD: „Stopp für mindestens zwei Jahre“

Die Bürgerinitiative war zu Gast in der Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl am 23.01.2020. Zu Gast deshalb, da uns leider kein Rederecht gegeben werden konnte, aber es wurde über den Antrag der SPD und Grüne zum Baerler Busch diskutiert.

Interessant war dabei aber vor allem eines: Als der Antrag dann als 43. von 43. öffentlichen Tagesordnungspunkten aufgerufen wurde, äußerte sich Herr Bosch überraschend positiv zu unseren Forderungen eines Moratoriums:

Großartige Entwicklung für den Baerler Busch

„Stopp für Mindestens zwei Jahre und die Einarbeitung in das Klimakonzept“ – so beschrieb der SPD-Politiker den Antrag. Eine positive Entwicklung zu Gunsten des Baerler Buschs!

CDU kritisiert organisatorische Abwicklung der SPD

Ebenfalls interessant: Auch die CDU kritisiert die organisatorische Abwicklung seitens der SPD. Wir sind also nicht die einzigen, die der Meinung sind: die Beteiligung der Bürger findet immer noch nicht ausreichend statt.

Ebenfalls habe es bereits im September ein Angebot der Stadt zur Kompensation der Eingriffe, auch aus Ökofonds, gegeben. Ein Angebot, über das die Öffentlichkeit und auch die Bürgerinitiative nicht informiert wurde.

Antrag einstimmig angenommen

Der Antrag der SPD und Grünen wurde einstimmig angenommen – Immerhin! Gelöst sind die Herausforderungen um den Baerler Busch damit aber noch nicht – dies ist erst ein Grundstein, auf dem der Prozess weitergehen muss. [lr]

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An alle Waldschützer da draußen!

Die Bürger der Initiative zum Baerler Busch sind nicht die einzigen, die sich zum Schutz eines Waldes einsetzen. Der Waldschutz ist momentan in aller Munde – zu Recht! Es gibt Landes- und auch Bundesweit weitaus mehr Gruppen und Einzelpersonen, denen die Erhaltung der Wälder am Herzen liegt. Und wir müssen befürchten, dass auch andere RVR-Wälder ähnlich bewirtschaftet werden wie der Baerler Busch.

Wir wollen uns vernetzen!

Gemeinsam können wir mehr erreichen, das ist schließlich auch der Zweck einer Bürgerinitiative. Aber auch über die Bürgerinitiative hinaus würden wir uns gerne vernetzen – mit anderen Waldschützern – nicht nur an RVR-Wäldern, sondern Landes- und Bundesweit. Falls ihr euch also für den Schutz eines anderen Waldes einsetzt, und euch diese Meldung erreicht – meldet euch gerne über das Kontaktformular!

Wir würden uns freuen, von euch zu hören, und in den gemeinsamen Austausch zu treten! Denn sicherlich sind die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, weitesgehend ähnlich.

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Kinotipp: „Das geheime Leben der Bäume“

Wie wichtig die Wälder für unser Klima sind, und wie dringend wir damit aufhören müssen, sie auszubeuten – das Thema ist in aller Munde. Immer wieder werden Stimmen deutlich, die sich für einen Paradigmenwechsel in der Forstwirtschaft einsetzen – egal ob überregional wie beim Hambacher Forst, oder lokal wie beim Baerler Busch. Das zeigt auch nicht zuletzt, wie bedeutsam dieses Thema ist.

Kein Wunder also, dass sich auch ein neuer Kinofilm diesem Thema widmet. Diese Woche ist „Das geheime Leben der Bäume“ in den deutschen Kinos angelaufen. Da das Thema des Films so eng mit unseren Anliegen verwandt ist, soll er hier kurz erwähnt werden.

Trailer zum Film:

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„Es ist bereits Fünf vor 12“

Constantin Film schreibt über den Film:

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ veröffentlicht, stürmt er damit über Nacht alle Bestsellerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hat noch niemand über den deutschen Wald geschrieben. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Lesergemeinde einen Nerv: In Waldführungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen näher. Wohlleben reist nach Schweden zum ältesten Baum der Erde, er besucht Betriebe in Vancouver, die einen neuen Ansatz im Umgang mit dem Wald suchen, er schlägt sich auf die Seite der Demonstranten im Hambacher Forst. Weil er weiß, dass wir Menschen nur dann überleben werden, wenn es auch dem Wald gut geht – und es bereits Fünf vor Zwölf ist…

Constantin Film über „Das Leben der Bäume“

Ein Baum pro Kinoticket

Der Film startet am 23. Januar in den deutschen Kinos, z.B. auch im Duisburger Kommunalkino „Filmforum“ . Dort läuft der Film täglich vom 14. – 19. Februar, jeweils um 18 Uhr (Mehr Infos hier).

Wer sich also für den Wald interessiert, oder sich dafür einsetzt, insbesondere aber Politiker, Medienvertreter und Akteure der Wirtschaft, sollten sich diesen Film anschauen und zu Herzen nehmen. Ein netter Nebeneffekt: Constantin Film hat angekündigt, zusammen mit der Suchmaschine Ecosia, welche Bäume für gestellte Suchanfragen pflanzt, einen Baum pro verkauftes Kinoticket zu pflanzen. Eine schöne Idee! Mehr Infos zu der Aktion gibt’s hier.

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Termin: Vorstellung des Antrags in der Bezirksvertretung

Datum: Donnerstag, den 23.01.2020, Uhrzeit: 16:00 Uhr,
Ort: Bezirksrathaus Homberg, Sitzungssaal (Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg)

+++ Update 2: Ausgang der Sitzung +++

Wie die Sitzung ausgegangen ist, kann in unserem Nachrichtenbeitrag nachgelesen werden: Klick!

+++ Update: Pressekonferenz um 15:30 +++

Ursprünglich hatten wir für 15:30 Uhr eine kurze Pressekonferenz geplant, um vor Beginn der Sitzung mit Medienvertretern zu sprechen. In mindestens einer Zeitung wurde dies allerdings als Demonstration angekündigt. Das war so nicht geplant. Natürlich können wir auch niemanden davon abhalten, schon eine halbe Stunde früher auf dem Bismarckplatz zu erscheinen 😉

Sitzung der Bezirksvertretung

Die Politik hat es sehr eilig, unsere Forderungen durchzudiskutieren, mit einem Hintergrund: Um sie bereits bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung durchzubringen. Diese findet bereits übermorgen im Bezirksrathaus Homberg (Bismarckplatz 1) statt.

Wie bereits am vergangenen Freitag in unserem Plenum diskutiert wurde, ist aber auf unsere Forderungen nach wie vor nicht ausreichend eingegangen worden. Auch wenn die Entscheidung des RVR-Betriebsausschusses dafür sorgt, dass der Antrag mit unserer Zustimmung im Betriebsausschuss des RVR abgestimmt werden muss, und die Bezirksvertretung nicht weisungsbefugt ist, ist es trotzdem wichtig, unsere Position dort klar darzustellen. Die eingereichte Fassung können Sie hier herunterladen:

Deshalb laden wir Sie alle herzlich dazu ein, der Sitzung zu beizuwohnen! Los geht’s um 16:00 Uhr im Sitzungssaal, wir sind Tagesordnungspunkt 18. Das wirkt spät, da die Sitzung aber insgesamt 43 Tagesordnungspunkte hat, erwarten wir, dass es trotzdem schnell gehen sollte, bis unser Thema auf den Tisch kommt.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen! Weitere Informationen zur Sitzung und die vollständige Liste der Tagesordnungspunkte befinden sich auf der Webseite der Bezirksvertretung: Klick.

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Material: 14-Punkte-Plan

In der „AG Baerler Busch“ wird momentan der Entwurf eines 14-Punkte-Plans diskutiert. Wir sind mit vielen der Punkten noch nicht zufrieden, vieles ist schwammig formuliert, es fehlen konkrete Angaben, oder die Forderungen werden unnötig aufgeweicht. Auch genügt die Vorlage in vielen Gesichtspunkten nicht dem angemessenen Umwelt- und Artenschutz. Daher möchten wir weiter mit Politik und Umweltschutzorganisationen zusammenarbeiten, um die Forderungen zu verbessern.

Im ersten Treffen haben die Vertreter der Bürgerinitiative der AG Baerler Busch haben die Vertreter der Bürgerinitiative eine Stellungnahme zu allen 14 Punkten vorgelegt. In einer übersichtlichen Gegenüberstellung wurde auf alle Punkte eingegangen. Diese Gegenüberstellung soll natürlich nicht geheim bleiben, sondern allen zugänglich sein. Daher veröffentlichen wir diese Gegenüberstellung hier:

Ebenfalls möchten wir Sie herzlich zu unserem nächsten Plenum am Freitag, den 17. Januar 2020, um 19:30 Uhr in den großen Saal im Schwarzen Adler einladen 🙂 Dort werden wir über diese Entwicklungen diskutieren, Fragen beantworten, und das weitere Vorgehen besprechen.

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